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We Have A Hero

03.12.09 von Ringo

An dieser Stelle habe ich über die schlechte Werbung der GEZ geschrieben.
Nun habe ich ein Video des Radiotjänst, dem schwedischen Pendant zur GEZ, gesehen:

http://www.tackfilm.se/en/?id=1259754299877RA43

Man staune und leite es an die hiesigen Verantwortlichen weiter!

Die Untoten sind unter uns!

27.10.09 von Ringo

gesehen bei last.fm:
Chopin auf Tour
Schubert auf Tour
Debussy auf Tour

Besser als kostenlos

09.09.09 von Ringo

Das Internet ist eine Kopiermaschine.” [via]

Nouvelle Spam

05.05.09 von Ringo

Gestern habe ich eine Mail von “Barbara Ingram” bekommen – mit folgendem Inhalt:

Er sieht die Menge wogend spalten -
Verzeichnis der verfu:gbaren Gedichte
Wenn Du mich nicht mehr lieben willst,
Ein Herz, das dich durch Liebe preist.
Reicher Mann und Bettelkind,
O du mein Schmerz, du meine Lust,
ist meine Not dir nur ein Gaukelspiel?
Kein Fisch doch, der sich fangen will!
Sterbesturm aus fernem Norden.
Zu genu:gen einem solchen Triebe.

Keine Ahnung, was es damit auf sich hat, ist jedenfalls mal eine Abwechslung zu dem üblichen Müll.

Generation Gleichgültig

14.03.09 von Ringo

An der Uni Konstanz gibt es seit 1981 die AG Hochschulforschung. Ihr Fokus liegt, wie der Name schon sagt, auf der empirischen Untersuchung der Hochschulentwicklung.
Ein wichtiges Element dafür ist der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführte Studierendensurvey (PDF). Darin sollen die (für das WS 2006/07 8.350 befragten) Teilnehmer in 98 Fragen beurteilen, wie sie z.B. die Studiensituation oder die Studienqualität einschätzen. Ebenso werden berufsbezogene und gesellschaftlich-politische Einstellungen der Studierenden erhoben.

In einem Beitrag des Kritiknetzes interpretiert Prof. Dr. Heinz Gess, Soziologe an der FH Bielefeld, die Ergebnisse der Studie:

“So gibt über die Hälfte der befragten Studierenden an, dass ihr die harte Bestrafung von Kriminellen, der Schutz der traditionellen Kleinfamilie, das Leistungsprinzip und die stimulierende Wirkung des Wettbewerbs auf dem Markt wichtig sind und sie in steigenden Maße Angst hat vor “kultureller Überfremdung” hat. Die Teilnahme am öffentlichen politischen Leben dagegen wird von den Studierenden in zunehmendem Maße als unwichtig oder bedeutungslos eingestuft. Es besteht kaum noch irgendeine Bereitschaft sich für das Grundrecht auf Meinungsfreiheit oder das Demonstrationsrecht aktiv einzusetzen. Selbst ihre eigenen kollektiven Belange sind den Studierenden ziemlich gleichgültig. Die Bereitschaft zu hochschulpolitischen Aktivitäten im Allgemeinen und studentischer Interessenvertretung im Besonderen ist auf ein kaum mehr zu unterbietendes Minimum gefallen. Diskussion und Kritikfreudigkeit sind so gering wie nie zuvor. Öffentliche Debatten werden nicht aufgenommen, sondern eher als lästig abgewehrt. Autoritäten qua Amt werden nicht in Frage gestellt, selbst dann nicht, wenn sie sich erkennbar als inkompetent erweisen und Grundrechte wie die Meinungsfreiheit an Hochschulen durch Degradation etwas des Rechts zur Herrschafts- und Verwaltungstechnik beschädigen. Die Studierenden passen sich dem autoritären Regime an den Hochschulen an und ziehen sich duckmäuserisch ins “Privatleben” des kleinen Bourgeois zurück, halten sich selbst aber gleich wohl immer noch für “links” oder “grün alternativ”.”

Für den Podcast “Bildung und Wissenschaft” des Deutschlandradios gab Tino Bargel, Soziologe an der Uni Konstanz und Leiter der Studie auch ein Telefoninterview, anhörbar hier (MP3).