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Alumini(m)um

Aluminium ist durchaus ein nützlicher und vielseitiger Werkstoff, leider wird für die Herstellung jedoch ein großes Maß elektrischer Energie benötigt. Ebenso entstehen dabei große Mengen Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid und Flurkohlenwasserstoff.
Für eine Tonne Aluminium werden ca. 15.000 kWh Strom verbraucht sowie vier Tonnen Bauxit abgebaut. Bei der Aufbereitung dieses Bauxits wird ungefähr die Hälfte, also zwei Tonnen, sogenannter Rotschlamm produziert.
Während dieser früher ohne weitere Vorkehrungen deponiert bzw. in Flüsse geleitet wurde, was zu erheblichen Umweltbelastungen führte, wird er heute in abgedichteten Deponien eingelagert und die austretende Natronlauge wiederverwertet. In der Nähe von Stade, im Bützflethermoor gibt es aber immer noch eine offene Deponie, in die die “Aluminium Oxid Stade GmbH” die Reste der Bauxitaufbereitung – wenn auch nach “intensiver Wäsche” – pumpt:

Rotschlammdeponie Bützflethermoor

Aus dem All sieht das so aus (Klick zum Vergrößern):

Bützflethermoor

Deshalb sollte man also darauf achten, dass man Aluminium (als Verpackung) vermeidet, wo man es kann. Das Pausenbrot muss nicht warmgehalten werden, es kann in Pergamentpapier gewickelt oder in die Tupperdose gelegt werden. Wenn man beim Italiener bestellt, so kann es auch mal wieder die ordinäre Pilzpizza in Pappschachtel sein anstelle des Auflaufs in Aluform. Und Senf im Glas sieht doch auch optisch schon leckerer aus als der aus der Tube – ganz abgesehen von der möglichen Zweitverwendung als Trinkglas oder sogar Windlicht, wie es die Firma “Kühne” vorschlägt:

Senfglas-Windlicht

Quellen:

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